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	<title>Boskopistisches Pressearchiv</title>
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	<description>Hier finden sich Pressemitteilungen und Presseanweisungen!</description>
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		<title>Boskopistisches Pressearchiv</title>
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		<title>Maischlacht 2008 – Nürnberg</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 22:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte eine Maischlacht werden wie jedes Jahr aufs Neue – feierlich, orgiastisch bejubelt und absolut grenzgenial. Doch an diesem 1.Mai, dem Feiertag des Apfels, war mindestens ein Umstand anders: Egal wo das braune Fallobst sich entschlossen hatte aufzumarschieren, die einzige wahre nationale Kraft trat ihnen bespaßend entgegen – und zwar reichsweit! In Nürnberg begingen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=44&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><span>Es sollte eine Maischlacht werden wie jedes Jahr aufs Neue – feierlich, orgiastisch bejubelt und absolut grenzgenial. Doch an diesem 1.Mai, dem Feiertag des Apfels, war mindestens ein Umstand anders: Egal wo das braune Fallobst sich entschlossen hatte aufzumarschieren, die einzige wahre nationale Kraft trat ihnen bespaßend entgegen – und zwar reichsweit!</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span>In Nürnberg begingen dieses Jahr ihre Maischlacht die Kameraden des/der:</span></strong></p>
<ul>
<li><strong></strong><strong></strong><strong><span>Gau Franken</span></strong></li>
<li><strong><span>Ortsgruppe Bamberg</span></strong></li>
<li><strong><span>Ortsgruppe Erlangen</span></strong></li>
<li><strong><span>Gau München </span></strong></li>
<li><strong><span>Gau Bayern</span></strong></li>
<li><strong><span>Kringel Augsburg</span></strong></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span>Auch eine mehrstündige Blut-Schweiß-und-Tränen-Anreise per Reichsbahn mit gar seltsam anmutenden Reisegefährten – darunter nicht wenige unserer Leute – konnten uns nicht von unserer Pflicht, dem Ruf unserer fränkischen Kameraden nach Nürnberg zu folgen, abhalten. Nicht die Tatsache, dass die Abfahrt verzögert werden musste, weil ein Kamerad sich zu lange auf den Bahnhoftoiletten aufhielt. Nicht der Umstand, dass ein anderer Kamerad seinen Anzug dank der frühen Morgenstunden mit Schoki eingesaut hatte. Und auch nicht die Gnadenlosigkeit schlecht erzählter Witze – die wurden einfach dann solange durchgeprobt, bis sie wieder lustig waren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Kein Wunder also, dass wir bereits mit ordentlicher Partystimmung endlich auch in Nürnberg ankamen und kurz nach uns auch das heiß ersehnte Fallobst. Unseren flehentlichen Bitten „Stefan, schenke uns dein schönstes Lächeln.“ kamen sie leider nicht nach und räumten stattdessen zügig und relativ schweigsam samt grünem Escort-Service das Feld.<br />
Unsere nächsten Überlegungen bestanden daher darin, ob wir nun auf die Demo gehen sollten oder doch lieber unsere Performance vor Flocke´s Gehege aufführen, konnten uns jedoch nach einer kleinen Stadtrundfahrt und einigen Diskussionen darüber, ob weiße Eisbärenbabys eigentlich gut brennen, doch auf die braunen Bärchen einigen und so nahm uns kurze Zeit später der glorreiche Bamberger Ortsgruppenleiter Flex samt getreuen Adjutanten in Empfang. Diese erteilten Lagebericht, weihten uns in die geheimen Angriffspläne ein und brachten uns in Formation, so dass nach feierlicher Aufflaggung der Marsch gen Lorenzkirche und damit zu den restlichen Kameraden der Bamberger Ortsgruppe, dem Gau Franken und der Ortsgruppe Erlangen erfolgen konnte. Dank unserer guten deutschen Tugenden kamen wir auch gerade pünktlich, um uns in den großen Gegendemonstrationszugs des DGB und diverse anderen Gruppierungen einzureihen, den wir durch zackigen Stechschritt, kraftvolle Parolen und diversen weiteren Aktionen bald geradezu beherrschten. Von der Presse geliebt, vom Volk umjubelt stießen wir um Punkt 12 Uhr mit dem gesamten Zug auf das Hindernis „rote Ampel“. Dem Frischobst ganz Vorbild hielten wir selbstverständlich an der Haltelinie <span> </span>und skandierten zur Signalanlage lautstark „GRÜN, GRÜN, GRÜN,…“, bis diese unter tosendem Applaus der restlichen Gegendemonstranten dem herren Druck der Forderung der Apfelfront nachgab und entsprechend umschaltete.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Bald darauf kamen wir zur Kreuzung Hintermayrstraße/Welserstraße/Äußere Bayreuther Straße, an der später auch das Fallobst entlang gären wollte. Einer möglichen Blockade kam uns jedoch das in großer Zahl anwesende Team Green zuvor, was auf Grund der etwas angespannten Situation auch bald zu kleineren Ausschreitungen führten, in dessen Verlauf mehrere Leute verletzt wurden. Flaschen, Steine, Tränengas und Schlagstock kamen reichlich zum Einsatz, weshalb wir es auch schnellstens vorzogen, uns an die Hauswand zurückzuziehen, durchzuzählen und die fränkische Gauleitung nach eingehender Konsultation der Straßenkarten einen Alternativplan ersonn.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>So zog es uns dann hin zum Rathenauplatz, wo auch die große NPD-Kundgebung stattfinden sollte. Die Szenerie war einen Anblick wert: Vor uns, auf der anderen Seite der Kreuzung 1.500 Nazis, auf der Kreuzung selbst zahlreiche Einsatzkräfte der Teams Green, Blue und Black, gesäumt von wie es heißt 1.000 Absperrgittern. Dann wir vorn am Gitter mitsamt tausender Gegendemonstranten. Oben, auf den Dachterrassen der Geschäftsgebäude die Kameramännchen der Polizei, die auf den ersten Blick wie Scharfschützen anmuteten.^^<br />
Hier sollten wir für die nächsten Stunden unser Zuhause finden, denn ehe wir uns versahen, waren wir auch schon von allen Seiten eingekesselt bzw. Nein, wir hatten die Polizei ausgekesselt! Klingt ungemütlich, aber eigentlich war´s ganz kuschlig. Während unsere Frischobstler sich über den ersten Kessel ihres Demolebens freuten begannen Brot und Spiel der FDÄ. Es wurden flammende Reden gehalten, gar liebliche Parolen gebrüllt , Limbo getanzt und Walzer, Hitlergesportelt, Wellen gemacht und mehrere Kilo Apfelringe unters Volk gebracht. Nicht zuletzt deshalb dürften einige der Einsatzkräfte – die immer näher kamen und offenbar unserer Bitte um eigene Kesselung nachkamen – auf Nachfrage mitgeteilt haben, dass sie ganz froh seien, bei uns stehen zu dürfen und nicht bei den politisch Desorientierten. Der ein oder andere Team Greenler konnte sich das Schmunzeln ob unseres Auftritts auch nicht verkneifen. Sinngemäßes Zitat des Franken-Gauleiters Fritz Sturm: „Aha! Ich habs genau gesehen. Sie haben gelacht!“^^ Was nicht wirklich zur Ernsthaftigkeit der Situation beitrug.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Auch unser Münchner Lieblingsnazi und Fan der FDÄ Nr. 1 Mike Nwaiser lies sich nach telefonischer Kontaktaufnahme per Bewegfernsprecher und mehrmaligem Ausrufen per Megaphone am Gitter des Fallobstgeheges blicken. Tja, wir können halt nicht voneinander lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Irgendwann nachmittags war der braune Spuk dann überraschend zu Ende. Überraschend schon deshalb, weil ich persönlich jetzt von einer Kundgebung erwarte, dass etwas Kund gegeben wird. Entweder waren wir zu laut oder das Fallobst hatte ein ernsthaftes Problem mit dem Lautisprechsystem. Naja, vermutlich haben wir nichts Wichtiges verpasst. Lustig anzusehen war auf jeden Fall, wie die braunen Reihen Formation aufnahmen, Richtung Gitter marschierten, dann jedoch offenbar erfuhren, dass sie genau in die falsche Richtung gelaufen sind und sich daher das Schauspiel (auf Grund Fahnen- und Bannersortierens doch etwas zeitintensiv) nochmal andersrum wiederholte. Niedlich. Hatte was von Polonaise.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Auf jeden Fall waren wir wesentlich schneller als die Nazis beim Bahnhof. Stilgerecht mit Banner und Fahnenträger an den Seiten selbstverständlich sowie unseren sinnlichen Parolen und unserer lautstarken Befehlshaltung roten Ampeln gegenüber. Wir hatten sogar noch Zeit, uns in einem imperialistischen Schnellrestaurant zu stärken. Später hatte dort der Bamberger Ortsgruppenleiter wohl noch eine kleine Begegnung mit drei Nazis auf der Toilette, die ihm die Nachfolge Udo Voigts anboten, wie man hört. Die sind wohl ihres Vorsitzenden müde.^^</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Da wir uns dann noch geschickt ununiformiert und in kleinen Gruppen um die Polizeisperren im Bahnhof herumschlichen, waren wir bereits alle im Zug, als das Fallobst eigentlich abfahren wollte. Tja, Pech. Diesmal mussten die warten und wurden schlussendlich erst mit dem nachfolgenden Zug deportiert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><span>Kumulierte Beträge:</span></span><span><br />
Fallobstler: 1.500<br />
</span><span>FDÄler: ca. 40</span><span><br />
Gegendemonstranten: 10.000<br />
Team Green, Blue, Black: 3.000<br />
Polizieeinträge: 2<br />
Apfelringe in Kilo: ca. 5<br />
Zugschaffner, der uns anhand der Buttons erkannt und überschwenglich unser Engagement lobte: 1</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><span>Parolen des Tages:</span></span><span><br />
Grade keine Nazis da, kuscheln wir die Antifa!<br />
Hoch die multipolygame Sexualität!<br />
Zicke zacke, zicke zacke – F-D-Ä!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>HEIL BOSKOP!!</span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/44/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/44/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/44/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/44/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=44&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Neonazi-Mahnwache 25. April 2008 in München</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2008/04/27/neonazi-mahnwache-25-april-2008-in-munchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 17:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 50 Fallobstler (das waren auch schon mal mehr) versammelten sich am Freitag, den 25. April am Richard-Strauss-Brunnen in München – fachgerecht eingezäunt und mit Blumentöpfen verziert- , um Altnazi Reinhold Elstner zu feiern, der 1995 vor der Feldherrnhalle zeigte, wie sehr er Feuer und Flamme für seine Ideale war. Selbstverständlich war auch die ruhmreiche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=43&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><span>Etwa 50 Fallobstler (das waren auch schon mal mehr) versammelten sich am Freitag, den 25. April am Richard-Strauss-Brunnen in München – fachgerecht eingezäunt und mit Blumentöpfen verziert- , um Altnazi Reinhold Elstner zu feiern, der 1995 vor der Feldherrnhalle zeigte, wie sehr er Feuer und Flamme für seine Ideale war. </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>Selbstverständlich war auch die ruhmreiche FDÄ, vertreten durch den Gau München, den Gau Bayern, angereisten Austauschäpfeln aus Lindau sowie zahlreichen glühenden Sympathisanten vor Ort, um die Nazis unter anderem mit eigens mitgebrachten Streichhölzern anzufeuern.</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span>Um einen weiteren Betriebsausflug <span> </span>– wenngleich äußerst lehrreich und uns dieser Lob nicht nur vom geliebten Führer einbrachte – zu vermeiden, wurden wir gleich zu Beginn und diesmal freiwillig bei Team Green vorstellig. Selbstverständlich waren die Ordnungshüter bereits sowohl über die Apfelfront, als auch unsere teilweise noch laufenden Verfahren informiert, und hatten folglich auch nichts gegen unsere Uniformierung einzuwenden. Nichts anderes hatten wir erwartet. Allerdings gab´s Megaphone-Verbot für uns, da es sich um eine gesinnungsfreie Mahnwache handeln solle, auf der die Nazis anständig trauern können. Ähm Ja, die NPD-Fahne und die auffällig vielen Glatzen (auch behaarte) ließen uns an dieser Begründung zwar zweifeln, aber wir beugten uns. Auch wenn auf diese Weise leider die extra vorbereiteten großartigen Redebeiträge nicht angebracht werden konnten sowie das alternative musikalische Unterhaltsprogramm (wie z.B. ein auf 30er Jahre gemachtes „Light my Fire“, „Benzin“ uvam.).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Manierlich, wie wir unsere Lieblingsnazis mittlerweilen erzogen haben, begrüßte uns auch schon Mike Nwaiser und wir gratulierten ihm zu seinem Auftritt im Videomitschnitt zu Stolberg im RTL Nachtjournal. Niemand taucht galanter unterm Banner weg und rangelt am Rande des Blocks mit der Polizei. Er schien sich geehrt zu fühlen, das Angebot zum Gruppenkuscheln lehnte er jedoch dann doch &#8211; wenn auch zögerlich &#8211; <span> </span>und zaghaft rückwärts gehend ab. Wirkt vllt auch etwas martialisch, wenn 15 uniformierte FDÄler mit ausgebreiteten Armen langsam auf einen zukommen. Immerhin brachte ihm diese Kontaktaufnahme wüste Beschimpfung durch einen seiner eigenen Kameraden ein. Worte, die ich hier sicher nicht wiedergeben werde (das NFD liest mit), welche aber aus dem Lager der Gegendemonstranten applaudiert und belacht wurden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die dann beginnende Nazi-Mahnwache war von Pannen arg geplagt. Nicht nur, dass Wuttke mit dem Lautiwagen sich ganz schön Zeit ließ, weshalb das Theater erst ne ganze Stunde später beginnend konnte, als geplant und daher „nur“ insgesamt eine Stunde in Anspruch nahm – die Polizei war nicht bereit, die Show zu verlängern… sehr anständig. Nein, auch schaffte man es zu Anfang nicht, die wenigen Fallobstler in anständiger Formation aufzustellen. Geschlagene 10 Minuten lang standen also während der ersten Rede, die eine Hälfte mit dem Gesicht zu uns und die andere mit dem Gesicht zum Lautiwagen. Man sollte meinen, dass das irgendwann auffällt. Und so ein Mist, vermummen durfte man sich auch nicht. Noch dazu war natürlich die Musik ziemlich unvorteilhaft. Man sollte nicht Walzer und ähnlich anmutende Stücke spielen, wenn die Apfelfront anwesend ist. So tanzten wir also durch die Fußgängerzone, starteten später zu den Gesängen der Antifa („Happy Burning to you,… lieber Reinhold, Happy Burning to you“) eine Polonaise, verteilten zwei Packungen Apfelringe an Passanten, Team Green und Gegendemonstranten, posten gar lieblich für die bekannten Nazifotografen, gruppenkuschelten und informierten die Umstehenden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Um 21.00 Uhr wurde der braune Spuk beendet, der Käfig geöffnet, dass Fallobst nach rechts eskortiert. Wir entschieden uns für links. Doch es ertönte ein heiserer Schrei. Schock – fehlt was, was ist los? Wir hatten Kerner vergessen! Der war noch so mit den Nazis beschäftigt, dass er erst jetzt nachkam. Eine unverzeihliche Nachlässigkeit unsererseits. Intensives Streicheln, Umarmen und Liebkosen folgten umgehend und so marschierte der Großteil der Gruppe gen U-Reichsbahn, der Gauleiter und ich Richtung Automobil. Und siehe da, Boskop war uns hold, die Nazis kreuzten erneut unseren Weg und die Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen. Ein außergewöhnlich höfliches Exemplar rief nach hinten: „Mike, die da wollen dich noch verabschieden.“ Tatsächlich kam dann noch eine kleine kurze Plauderei zu Stande (das nächste Mal hoffentlich mit Keksen und Kaffee), bevor sich unsere Wege nun endgültig trennten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><span>Fazit:</span></span><span><br />
Unsere erzieherischen Maßnahmen tragen langsam Früchte. Ich bin mir sicher, wir kommen irgendwann auch ohne Wuthöhle und Stille Treppe aus, und vllt, aber nur vllt schaffen wir es sogar mal, dass alle frisch geduscht zur Demo kommen. Der Rest ließe sich sicherlich schon in unseren Umerziehungslagern richten. Die Klamotten- und Stylingfrage macht mir allerdings noch arg Sorgen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><span>Zitate des Tages: </span></span><span><br />
Zum stellvertretenden Gauleiter: „Welchen Nazi meinst du?“ – „Den mit der Glatze.“<br />
Nazifotograf zum lieblich posenden FDÄler Kerner: „Boah, nicht du schon wieder.“</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;"><span>Weisheit des Tages:</span></span><span><br />
Ein Demotag beginnt dann gut, wenn man parkt, sich telefonisch nen Überblick verschafft, aussteigen möchte und beim Make-Up-kontrollierenden Blick in den Rückspiegel nen Glatzkopf an der Heckscheibe hängen sieht, der grad den Anti-Nazi-Aufkleber abpuhlen will. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Heil Boskop!</span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/43/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/43/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/43/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=43&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Neonazidemo in Augsburg 29. März 2008</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2008/03/31/neonazidemo-in-augsburg-29-marz-2008/</link>
		<comments>http://boskopisten.wordpress.com/2008/03/31/neonazidemo-in-augsburg-29-marz-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 19:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fallobst hat seine Drohung erwartungsgemäß wahr gemacht und unser schönes Augsburg erneut – und ebenso erneut sinnfrei – heimgesucht. Es war unsere heilige Pflicht, ebenfalls zu erscheinen und den heldenhaften Kampf um die Straße gegen das rumgährende Fallobst zu führen. Nur schon, weil etwa 80 % der anwesenden Nazis mal wieder aus München angereist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=42&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b><span>Das Fallobst hat seine Drohung erwartungsgemäß wahr gemacht und unser schönes Augsburg erneut – und ebenso erneut sinnfrei – heimgesucht. Es war unsere heilige Pflicht, ebenfalls zu erscheinen und den heldenhaften Kampf um die Straße gegen das rumgährende Fallobst zu führen. Nur schon, weil etwa 80 % der anwesenden Nazis mal wieder aus München angereist waren, unter ihnen unser Fan-Nr. 1 Mike Nwaiser.</span></b></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die heutige Party hatten die Neonazis unter das Motto „Gegen kriminelle Tendenzen“ gestellt und so waren auch gaaaaaanz viele von ihnen gekommen, nämlich wenn man es dolle aufrundet immerhin 1/3 der ursprünglich angemeldeten 300 Teilnehmer. Die ebenfalls angereisten Mitglieder der DVU (Ja, es gibt sie noch, wir haben es selbst nicht glauben wollen.) bereits mitgezählt. Die wollten allerdings nicht zu direkt mit den anderen Fallobstler laufen und waren so immer deutlich durch ein/zwei Polizeibusse von ihnen getrennt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Bereits bei der Nazisammelstelle am Bahnhof Oberhausen, standesgemäß hinter dem Braunglas-Container und den Absperrungen, die der gesamten Szenerie etwas von Samstagsausflug in den Zoo zu den Glatzkopfantilopen gab, wurde uns leider just in dem Moment, da der allseits geliebte Kringelleiter Augsburg Luft für seine moralisch aufbauende Ansprache holte, die Benutzung unseres Megaphones durch Team Green verboten. So hieß es vorerst warten, Parolen schreien, warten, Frühstück holen, warten. Denn die Demo hatte eigentlich bereits längst begonnen, aber natürlich habens unsere braunen Freunde nicht mit deutschen Tugenden wie Pünktlichkeit und so. Nichts desto trotz war unsere Freude grenzenlos, als wir unseren Lieblingsnazi endlich im Käfig rumspazieren sahen und auch er hatte uns sofort bemerkt, was keiner Wunder ist bei unseren eifrigen „Mikey, wir wollen ein Kind von dir!“-Rufen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Irgendwann ging es dann doch endlich mal los &#8211; zeitweise im Gänsemarsch und über den tarnfarben angemalten Lautibus die Schulhof-CD rauf und runter spielend – und auch das typische Ritual der Nazieskorte nahm ihren Lauf, so dass wir mal neben, mal hinter, mal vor dem Zug auftauchten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Im Grunde eine ganz typische und leider auch etwas langweilige Nazidemo, denn das Fallobst wurde es nicht müde, die gesamten 6 Stunden immer wieder das gleiche Ritual zu wiederholen: Gänsemarsch + Schulhof-CD, im Kreis aufstellen, Reden halten, die eh kein Mensch vernehmen konnte (dafür wurde reichlich gesorgt), dabei üppig über Team Green schimpfen und von den eigenen Kameraden, die größtenteils gelangweilt in der Gegend rumstarrten beklatschen lassen. Dann wieder Gänsemarsch…… So wars an tatsächlich jeder Station (von ihnen auch optimistisch Kundgebung genannt) ihres Kompostiervorgangs. Es gab kaum Abwechslung, so dass es einfacher erscheint, die Ausnahmen aufzuzählen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>1. Wertachbrücke – von einem Fallobstler der selbsternannten Autonomen Nationalisten hämisch mit einem Orangensaftfläschchen bedroht worden. Bei Boskop, war das gruselig.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>2. An der blauen Kappe – das muss man sich folgendermaßen vorstellen: Nazis, dann kommt lang nix (vermutlich damit auch niemand den Schwachsinn hört), irgendwann eine grüne bzw. blaue Reihe, dann wir und der weniger gut gekleidete schwarze Block. Es wurden daher harte Verhandlungen mit Team Green geführt. Apfelringe und –marshmallows gegen Meter. Die haben zwar unseren ganzen Vorrat aufgegessen, näher ran durften wir aber dennoch nicht. *arg* Zudem war es schon ein komisches Gefühl, 3 Stunden durch halb Bayern zu fahren, um dann von einem Polizisten aus dem Nachbarort angesprochen zu werden.^^</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>3. Am Theater – Fallobst war weder zu hören noch zu sehen, da sie vollständig von Gegendemonstranten eingekreist waren. Höhepunkt: Team Paris Blueler waren anwesend, die an den allmonatlichen Gräfenberger Fallobstspielen teilnehmen müssen und freuten sich daher, uns zu sehen. Grüße an dieser Stelle an unsere fränkischen Kameraden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>4. Prinzregentenplatz – Hier nahm das Spektakel (nach unserem Zeitplan ziemlich verfrüht) sein Ende. Jeder, der noch Mitteilungsbedürfnis hatte, durfte nochmal ans Mikro. Es verschließt sich mir aber der Grund, warum die sich hier nun immer HINTER dem Lautiwagen versteckt haben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Alles in allem lässt sich sagen, dass dem Fallobst das Rumgähren nicht allzuviel Spaß gemacht haben kann – zumindest guckten die alle so grimmig &#8211; angesichts des höhepunktlosen Standardprogramms, das sie durchzogen und noch dazu hauptsächlich in einem reinen Siedlungsgebiet, also null Passanten oder ähnliches. Mal abgesehen von einigen Afrikanern, die vor einem kleinen Laden stehend das Geschehen beäugten, aber vermutlich weniger dem Zielpublikum der Nazis entsprachen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Es verwundert daher wenig, dass unsere braunen Freunde diesmal in rekordverdächtigem Tempo mit der Reichsbahn deportiert waren. Es gab schon Augsburger Abende, da dauerte es Stunden bis wieder das Volk in den Bahnhof konnte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nichts desto trotz, haben die Neonazis angekündigt, solange immer wieder nach Augsburg zu pilgern, bis Augsburg deutsch IST. Vllt bringen sie zu diesem Zweck dann auch jedesmal wieder ihre Palästinenserfahnen mit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Heil Boskop!</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>P.S.<br />
Kurz vor der Abreise trafen wir zufällig Claudia Roth. Sie kennt die FDÄ ja schon von unseren glorreichen Kameraden des Gau Pommern her und hat daher unsere hübsche Uniformierung gleich richtig interpretiert und findet uns Klasse. <img src='http://s2.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </span><span style="font-family:Wingdings;"><span></span></span><span></span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/42/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/42/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/42/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=42&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">apfelfront</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>15. März 2008 – „Marsch auf Berlin“</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2008/03/17/15-marz-2008-%e2%80%93-%e2%80%9emarsch-auf-berlin%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 20:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boskopisten.wordpress.com/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Zum wiederholten Male rief der renommierte Verein GESICHT ZEIGEN e.V. (http://www.gesicht-zeigen.de) in Berlin zu den Anti-Rassismus-Wochen. Selbstverständlich durfte bei diesem so wichtigen Ereignis die einzig wahre nationale Kraft nicht durch Abwesenheit glänzen und veranstaltete einen Klassenausflug der besonderen Art, der uns erneut der Weltherrschaft näher denn je brachte und diesmal trennten uns nur noch ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=41&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><b>Zum wiederholten Male rief der renommierte Verein GESICHT ZEIGEN e.V. (<a href="http://www.gesicht-zeigen.de/">http://www.gesicht-zeigen.de</a>) in Berlin zu den Anti-Rassismus-Wochen. Selbstverständlich durfte bei diesem so wichtigen Ereignis die einzig wahre nationale Kraft nicht durch Abwesenheit glänzen und veranstaltete einen Klassenausflug der besonderen Art, der uns erneut der Weltherrschaft näher denn je brachte und diesmal trennten uns nur noch ein paar Meter von der Macht.<br />
Ein Hoch auf unseren Kunstlehrer, Kunstlehrer, Kunstlehrer! Ein Hoch auf Alf Thum!</b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Schon am Tage zuvor zeichnete sich die Erhabenheit dieses unglaublichen und weltbewegenden Ereignisses ab, denn Gauleiter bzw. höherrangige Offiziere nahezu aller Gaue des Reiches waren entsandt worden und eilten in die Reichshauptstadt voraus, um an der Vorbereitungssitzung teilzunehmen und dem einzig-einen Führer sowie seinem heldenhaften Generalstab zu huldigen und den ebenfalls anwesenden Journalisten und Kamerateams Rede und Antwort zu stehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach teils 13stündigen Anreise traf tags darauf auch der Rest der tapferen Sturmtruppen per Reichsbahn ein und nach tränenrühriger Begrüßung sammelte man sich auf der Freifläche vor dem Bahnhof in Richtung Reichstag. Aber nicht nur wir, auch eine kleine Delegation von Team Green und Team Blue sowie zahlreiche Vertreter der Systempresse wollten dem Marsch beiwohnen nebst den üblichen Passanten, Schaulustigen und Sympathisanten. Nach tränenrührenden Begrüßungen wurde aufgeflaggt, Banner entrollt, Armbinden angelegt, Krawatten gebunden, Springerstiefel poliert und so hübsch aufgetan mussten wir uns auch nicht schämen, als der Gauleiter des Gau Pommern unter tosendem Applaus und orgiastischen Jubelszenen unseren allseits geliebten Führer ankündigte. Dennoch konnten wir nicht umhin, seiner Ansprache andächtig auf Knien zu lauschen, wenngleich auf Grund diverser Auflage diese sowie folgende ohne Megaphone stattfinden mussten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Sodann konnte der Marsch starten, der bereits jetzt, zwei Tage danach, in die Archive der Geschichte seinen Weg gefunden hat.<br />
(Wundervolle Lichtbildaufnahmen hierzu sind den untenstehenden Verknüpfungen zu entnehmen.)</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Erste Station war das Bundeskanzleramt bzw. zukünftige Führerbunker. Hier wurde abgeklärt, in welchem Raum das neue Billardzimmer eingerichtet wird sowie architektonische Veränderungen, wie eine Tieferlegung des gesamten Gebäudes beschlossen, da es für einen anständigen Bunker noch zu frei liege.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nachdem diese Details geklärt waren, ging es sodann weiter zum baldigen Zentrum der Macht: dem Heidelberger Schloss und baldigen Regierungssitz des Führungskaders. Auch hier nahmen wir Aufstellung und informierten das interessierte Volk über unsere Ziele und unseren Machtanspruch. Die Resonanz war überwältigend und zumeist überaus positiv. Die Systempresse kam durch zahlreiche Inszenierungen ordentlich auf ihre Kosten und so dürfte auch der ein oder andere Politiker zweimal geguckt haben, als wir unter den belustigten Augen der Sicherheitskräfte unseren Marsch zum Brandenburger Tor fortsetzten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Aber wir sind nicht einfach hindurch marschiert, schließlich sind wir keine Touristen oder NPDler. Nein, standesgemäß trugen wir unseren Führer auf einer Sänfte, umringt von einer Entourage an tapferen Äpfel hin zum Pariser Platz, das Volk jubelte. Aber auch unseren Freunde von der NPD wurde würdig mit einem lauten Mitleids-Ooohh bedacht, da sie doch so gerne auch in den Genuss kommen würden, eine solche Aktion mal ungestraft zu unternehmen. Spätestens jetzt dürfte klar sein, wer hier die einzig wahre nationale Kraft würdig verkörpert!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">In seiner finalen Ansprache lobte der Einzig-Eine unser aller Engagement und verkündete: „Ihr seid die beste Apfelfront, die ich je hatte.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wir fühlten uns geehrt und konnten unser Glück kaum fassen, als anschließend zudem noch heilige Reliquien in Form von Haar vom Haupte (und man munkelt auch anderen Körperregionen) des geliebten Führers in praktischen Beutelchen verpackt an alle Mitglieder der FDÄ verteilt wurden. Dank der modernen Genforschung ist uns nun eine schöne neue Welt mit dem richtigen Führer für immer gewiss. Dafür lasst uns dankbar sein!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Während der dann folgenden Aushändigung formschöner Mitgliedsausweise wurde unser geliebter Gauleiter des Gau München untertänigst kniend und gesenkten Hauptes durch des Führers Hand endgültig gesegnet.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">So lasset uns stolz verkünden, dass dieser Tag – der Tag, an dem die Front Deutscher Äpfel den Marsch auf Berlin wagte &#8211; in die Geschichte eingehen wird!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]-->Heil Boskop!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> <!--[endif]--><b>Hier noch paar Verknüpfungen zur Systempresse:</b></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Spiegel Online<br />
<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,541634,00.html">http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,541634,00.html</a><br />
Welt Kompakt<br />
<a href="http://archiv.welt-kompakt.de/pdfaktuell/index.php">http://archiv.welt-kompakt.de/pdfaktuell/index.php<br />
</a>Welt Online<br />
<a href="http://www.welt.de/berlin/article1814480/Mit_Heil_Boskop-Rufen_gegen_Rechtsextreme.html">http://www.welt.de/berlin/article1814480/Mit_Heil_Boskop-Rufen_gegen_Rechtsextreme.html</a><br />
Berliner Morgenpost<br />
<a href="http://www.morgenpost.de/content/2008/03/17/berlin/952532.html">http://www.morgenpost.de/content/2008/03/17/berlin/952532.html</p>
<p></a></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/41/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/41/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/41/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=41&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">apfelfront</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>23. + 25. Februar 2008 Neonazi-Demo in Augsburg</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2008/02/27/23-25-februar-2008-neonazi-demo-in-augsburg/</link>
		<comments>http://boskopisten.wordpress.com/2008/02/27/23-25-februar-2008-neonazi-demo-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 22:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut hat die Front Deutscher Äpfel in Augsburg das Fallobst besiegt, unzählige Sympathisanten gewonnen und den Anspruch auf die Weltherrschaft gesichert. Nie waren wir erfolgreicher, nie die Schar unserer Anhänger größer, nie der Jubel lauter, nie das Fallobst weniger. Kameraden, der 25. Februar 2008 war ein Jubeltag für jeden aufrechten Apfel. Aber nicht nur der, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=38&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><b> </b><!--[endif]--></p>
<p class="MsoBodyText"><b>Erneut hat die Front Deutscher Äpfel in Augsburg das Fallobst besiegt, unzählige Sympathisanten gewonnen und den Anspruch auf die Weltherrschaft gesichert. Nie waren wir erfolgreicher, nie die Schar unserer Anhänger größer, nie der Jubel lauter, nie das Fallobst weniger. Kameraden, der 25. Februar 2008 war ein Jubeltag für jeden aufrechten Apfel. Aber nicht nur der, schon der 23. Februar bildete den Auftakt zu unserem triumphalen Sieg über das braune Täterfallobst.</b></p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte vml 1]&amp;gt;                                                  &amp;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><a href="http://boskopisten.files.wordpress.com/2008/02/bild-1.jpg" title="bild-1.jpg"><img src="http://boskopisten.files.wordpress.com/2008/02/bild-1.jpg?w=450" alt="bild-1.jpg" /></a><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><b><u>23. Februar 2008 – Demo gegen Rechts</u></b></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Ursprünglich war der Aufmarsch der Rechten für den 25. Februar vorgesehen. Da das aber nu ein eher ungünstiges Datum für ne Demo ist da Montag, vorverlegten sie diese auf Samstag, den 23. Februar. Doch die Sonne schien an diesem 18°C warmen Frühlingstag nicht für Nazis, denn alle Plätze waren bereits von zahlreichen Gegengruppierungen belegt worden, so dass für Nazis irgendwie kein Platz war. Die Demo musste leider leider daher verboten werden, worauf hin die Nazis sich entschlossen, an diesem Tag zu schmollen und dafür am Montag wiederzukommen&#8230;. zahlreich und sauer. *lol* Aber nehmen wir uns die Schmakerl nicht vorweg.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Am Samstag wollte die Stadt Augsburg ein deutliches Zeichen gegen Rechts setzen und zu diesem Zweck gingen zahlreiche Bündnisse, Parteien, Gewerkschaften aber auch etliche Familien mit Kind und Kegel auf die Straße und taten ihre Meinung lauthals, mit unglaublich vielen kreativen Ideen und beispiellosem Elan kund. So durfte natürlich auch wir, die einzig wahre nationale Kraft, das Bollwerk des Apfels, die Retter des deutschen Obstbestandes, der Grund, weshalb die Sonne an diesem Tag schien, nicht fehlen. Von weit her waren wir teilweise gekommen. So folgten z.B. die fränkischen Kameraden der Ortsgruppe Bamberg (spätestens seit Gräfenberg legendär) dem Lockruf der Partei mit den Sonnenblümchen in die Fuggerstadt und scheuten auch die fast vierstündige Anreise nicht. Ferner war der frisch aus dem Apfel gepellte Stadtgau München und selbstverständlich der örtlich zuständige bayerische Kringel Augsburg zugegen, der uns fortan durch die Straßenschluchten Augsburgs förrte. Die Wiedersehensfreude am Moritzplatz war groß, hatten wir uns doch teilweise seit dem Frontgeburtstag im Oktober nicht mehr gesehen und so wurde die Zeit genutzt, gleich ein paar hübsche Erinnerungsfotos zu machen, zahlreiche Ansteckplättchen auszutauschen und herrliche Musik erschallen zu lassen. Sodann war es Zeit zum Arbeiten: Sternmarschieren war angesagt. Bereits auf dem Weg zum Treffpunkt begegneten wir den ersten neugierigen Interessenten, naja wir sahen aber auch schick aus. Einer von ihnen war besonders aufdringlich und ließ es sich nicht nehmen, uns einige kurze Zeit zu verfolgen. Aus irgend einem Grund schien es ihm wichtig zu sein, uns mitzuteilen, dass er HALBrechter sein. Wenig später war er HALBlinker. Wir kamen jedoch bald zu dem Schluss, dass er wohl eher VOLLtrunken war und verabschiedeten uns schleunigst.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Dann war es endlich soweit. Wir näherten uns dem Treffpunkt, dem Beginn des Sternmarsches. Aus der Ferne konnten uns die Bürgerlichen bereits wahrnehmen, zeigten jedoch eher mäßiges Interesse. Das sollte sich bald ändern, denn noch in der Unterführung nahmen wir Formation und Haltung hat. Das Banner wurde gestrafft, die Fahne gebläht, die Zöpfe nach hinten geworfen und das mit einem mp3-Player verbundene Megaphone voll aufgedreht. Leider funktionierte die Rolltreppe nicht, aber so stiegen wir eben würdevoll und gemessenen Schrittes unter den knattrig-feurig-donnernden Noten von Wagners „Ritt der Walküren“ (TattatataTATA, tattaTATATA) die Stufen gen Tageslicht aus dem Untergrund empor. Ein Anblick für Götter! Oben angekommen hielt der Bamberger Ortsgruppenleiter eine flammende Rede, die mit tosendem Applaus und einer tränenrührende Dankesansprache von Heinz Paula gekrönt wurde. Nichts anderes hatten wir erwartet und so marschierten wir los. Doch was war das? Wir marschierten am Ende des Sternmarsches. Das ging schon mal gar nicht, also galoppierte die Apfelfront Kamerad hinter Kamerad unter wohlwollendem Gelächter an die vorderste Front (Wenn man uns Dreistigkeit unterstellen möchte, könnte man sagen, wir haben die Demo übernommen^^). Dort war es schon viel gemütlicher und vor allem standesgemäßer mit Kameras, Team Green und anderen Presseleuten. Da schreit es sich unsere zackigen Parolen gleich noch mal so gut.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte vml 1]&amp;gt;   &amp;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><a href="http://boskopisten.files.wordpress.com/2008/02/bild-2.jpg" title="bild-2.jpg"><img src="http://boskopisten.files.wordpress.com/2008/02/bild-2.jpg?w=450" alt="bild-2.jpg" /></a><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Am Rathausplatz angekommen wurden erst mal richtig viel Flieger und zahlreiche Ansteckplättchen unters jubelnde Volk gebracht. Der Ansturm war groß und auch wenn uns scheinbar die meisten zu kennen schienen – darunter nicht wenige Lokalpolitiker – bestand hie und da vereinzelt noch Aufklärungsbedarf. Im Gegenzug wurden wir mit reichlich Fliegern, Aufklebern und Kugelschreiber eingedeckt. Gehen wir mal davon aus, dass sie uns wirklich lieben und nicht auf die nächste Woche stattfindende Kommunalwahl spekulierten. Mitglieder der Jusos sind hier besonders lobend zu erwähnen. Auch wenn sie uns schmunzelnd als Schmarotzer bezeichneten, so fanden sie doch genau den richtigen Moment, um mit Händen voll Ahoi-Brause und Gummibärchen vor unsere knurrenden Mägen zu treten. (Naja, vllt. wollten sie auch an uns vorbei.^^) Aufgedreht vom Zucker veranstalten wir kleinere Spiele, die immer wieder interessiert beäugt, belacht und fotografiert wurden.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Um ca. 13.20 Uhr wurden wir dann auf die Bühne gerufen. Erneut von Walküren begleitet stellte sich der Bamberger OGL vor das FDÄ-Banner und hielt eine weitere Ansprache an das jubelnde Volk und umschrieb dabei das Projekt Apfelfront. Anschließend gab´s zu Blümchens „Blaue Augen“ erfrischenden Hitlersport, dem sich gerade die jüngeren Demonstranten freudig anschlossen, und nicht zuletzt der traditionsreiche und allseits beliebte Fahnenstangen-Limbo, mit wir dann endgültig die Herzen der Augsburger eroberten.</p>
<p>Als wir uns dann ein halbstündiges Päuschen in der Sonne gönnten, gesellte sich der (eher schlampig angezogene) Schwarze Block lautstark auf den Platz. Ihre Alerta! Alterta!-Rufe beantworteten wir mit einem saftigen APFELFASCHISTA!, stellten uns dann mit dem FDÄ-Banner direkt vor sie und lehnten ihre Einladung zu einer Spontandemo höflich dankend ab.</p>
<p class="MsoNormal">Mittlerweilen war es früher Nachmittag geworden und der Rathausplatz leerte sich nach und nach (die Hüpfburg leider nicht) und so traten wir bald die geordnete Frontverkürzung an. Die Verabschiedung wurde standesgemäß mit einem boskopistischen Gruß und dem immer beliebter werdenden Gruppenkuscheln zelebriert und etwaige Abschiedstränen heimlich verdrückt. So können wir es bereits jetzt kaum noch erwarten, unsere fränkischen Kameraden in wenigen Wochen in Berlin wiederzusehen.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--></p>
<p><b><u>25. Februar 2008 – Demo von Rechts</u></b></p>
<p><b><u></u></b></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Es begann mit einer gelinden Enttäuschung. Statt dem erfahrungsgemäß zu erwartenden Polizeiaufgebot bereits am Münchner Bahnhof, fanden wir dort lediglich zwei Mitglieder von Team Green vor, die sich mit einem Schwarzfahrer unterhielten. Uns hingegen beachteten sie nicht. Auch im Zug, weder Schwarz noch Grün noch Buntes zu finden. Schon meinten wir uns im Datum geirrt zu haben, aber unserem Informanten gemäß sollte die Demo definitiv am Montagabend stattfinden. Erst im Augsburger Bahnhof wurden wir von der Polizei über unsere Absichten befragt. Als wir wahrheitsgemäß antworteten, dass wir wegen der Nazis da seien, bekamen wir augenzwinkernd zur Antwort: „Da werden sie nicht viele finden.“ Kaum aus dem Bahnhof raus, sahen wir jedoch eine Reichskriegsflagge und Ja, ein Nazi und noch einer und noch einer und&#8230;.. 14! &#8211; Ehrlich, wir haben mehrmals nachgezählt, aber es wurden einfach nicht mehr. Ich glaub sogar, dass wir ein kleines dickes Männchen möglicherweise zweimal gezählt haben. Unser Jubel fiel nach teils über 2-stündiger Anreise eher verhalten aus. Da machen wir uns so eine Mühe und die bringen nur die paar erbärmlichen Hampelmänner auf die Beine. Nicht mal die Polizei hielt es für notwendig, diese größer zu bewachen. Aber da Neonazis erfahrensgemäß Rudeltiere sind und dem Herdentrieb folgen, drückte sich das braune Dutzend an der Bahnhofswand rum und bewegte sich nicht vom Fleck, mal abgesehen von ihren Handys, die sie immer brav und wünschelrutengleich in unsere Richtung hielten. Das ist zwar sehr nett, aber Leute, wir haben selber Handys.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Wir zogen uns zusammen mit dem Augsburger Kringel sodann zum Merkurbrunnen zurück. Der ist zwar ziemlich nah, aber wir trauten uns nicht weiter weg, um den kleinen Naziwanderclub nicht aus den Augen zu verlieren. Nachdem wir uns aufgehübscht, uniformiert und in Stellung gebracht hatten und die Antifa so nett war, von uns ein paar inszenierte Fotos zu schießen, legte der stellvertr. GL Bernhard Kopancek los und hielt eine glühende Rede über Braunes Täterfallobst. Dann geschah das Unglaubliche: das kleine dicke Männchen löste sich vom braunen Klumpen und kam mindestens 100 m ganz ohne Begleitung durch seine Kameraden bis auf 2 m ran, baute sich vor dem Banner auf und richtete seine Kamera auf uns. Wir waren hin und weg vor Entzückung. Kopancek bot ihm darauf hin aus Dankbarkeit an, ein Gruppenbild mit ihm zu schießen, doch nach einigen Sekunden des Zögern, schüttelte kleines dickes Männchen den Kopf. Dann klingelte sein Handy: „Kann grad nicht, ich film grad Zecken.“ Selbstverständlich baten wir ihn höflich, das Video bei YouTube einzustellen und hoffen, es in den nächsten Tagen dort zu finden. Vielen Dank an dieser Stelle an das Bündnis Nationale Opposition.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Alsdann wurden die Nazis zu Team Green gerufen. Während die sich miteinander beschäftigten teilten wir uns aus strategischen Gründen auf. Eine Gruppe folgte eskortierte das Fallobst direkt zum Jakobertor, die andere Hälfte füllte den Vorrat an Apfelringen auf und sondierte anschließend die Lage am Rathausplatz. Dort warteten bereits reichlich Gegendemonstranten auf die Nazis, aber solche waren noch lange nicht in Sicht, weshalb wir zur erneuten Frontvereinigung entschlossen. Diese gestaltete sich jedoch zu Anfang etwas schwierig. Kommentar von einem Team Paris Blueler „Ihr müsste dalang, aber die Kameraden, die so aussehen wie ihr, die sind dalang.“ – Danke. Zudem kamen uns mehrere Trauben Punks und Antifanten entgegen, jeweils mit dem einhelligen Ratschlag umzudrehen. In der Richtung sei alles dicht gemacht worden, da sei kein Durchkommen. Unser letzte Anweisung lautete jedoch den S-Bahnschienen entlang zur anderen Seite des Platzes zu folgen. Diese Schienen endeten jedoch tatsächlich unter den Füßen einiger gut gepanzerter Leute in Blau. Doch wir wären nicht die Apfelfront, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung hätten. Einfach nett fragen, ob wir noch durch dürfen und schon geht das.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Wieder vereint mit unseren Leuten mussten wir feststellen, dass zwar noch keine Nazis in Sicht waren, der Platz von der Polizei aber in zwei Lager aufgeteilt worden ist. Traurige Erinnerungen stiegen daraufhin in unserem stellvertr. Gauleiter auf und veranlassten ihn dazu, sich erneut seines Megaphones zu bedienen. Er sprach über den Mut zu Südfrüchten, über die Gefahren des Zitronismus und weitere problematische Themen, die jedes pomologisch-korrekte Herz rühren. Die Menge johlte und tobte erst recht, als Kopancek von der Polizei die Wiedervereinigung des Volkes („Wir sind EIN Volk.“) auf dem Platze verlangte. Dann rief er zur Gruppenarbeit auf: Wir schrien die FDÄ-Parolen an, die andere Seite antwortete. Nach ein paar Übungsrunden klappten das wie am Stielchen lediglich unterbrochen von stehenden Ovationen und Jubel.</p>
<p class="MsoNormal">Dies verleitete Team Green zu einer Unterredung mit Kopancek. Sie wollten ihn anhand seines Ausweises näher kennenlernen und warfen ihm vor, als Rädelsführer eine unangemeldete Demonstration zu veranstalten, da wir ja mindestens 20 FDÄler seien und die Leute hier alles mitmachen würden, auch die von der anderen Seite ja offenbar dazugehören würden. Tatsächlich waren wir zu diesem Zeitpunkt gerade mal 5 Äpfel. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Mittel es erfordert, eine spontane Volkserhebung zu provozieren. Da nun das Damoklesschwert eines möglichen Bußgeldbescheides über uns hing, teilten wir uns gelegentlich auf, damit wir 5 noch weniger aussahen.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Aber zuerst einmal kamen endlich das Fallobst, das sich immerhin schon auf ca. 50 Glatzen vermehrt hatte. Sie gingen keine 2 m an uns vorbei, gemessenen Schrittes, griesgrämiges Gesicht und mehr Fahnen als Menschen. Was uns jedoch am meisten überraschte, war, Mike Nwaiser unter ihnen zu sehen. Unser Mikey, der sich einen ganz bösen Schnitzer auf seiner Seite nationalesmuenchen.de erlaubt hat, indem er zwei Kameraden per Foto, Namen und Chatprotokoll angeschwärzt hat. Es ist wunderlich, dass er sich überhaupt noch aus dem Haus traut, nachdem ihm von seinen eigenen Kameraden in den Kommentaren zu diesem Bericht indirekt Prügel angedroht und ihm mit offenem Rassismus auf Grund seiner Herkunft begegnet wurde. Och, er sah auch gar nicht glücklich aus und wollte noch nicht mal unsere aufmunternden Zurufe hören.</p>
<p class="MsoNormal">Sodann begann das übliche Spiel: Nazis ziehen vorbei, wir nach. Dann folgten diverse Spurts durch unzählige Seitengassen, um mal neben, mal vor dem Demozug wieder aufzutauchen. Mal war Team Green schneller, meistens aber wir. Mittlerweilen hatten wir 8 weitere Armbinden an neu requiriertes Frischobst verteilt, so dass, egal wo man hinblickte, immer irgendwo ein Apfel auftauchte. Wir waren schier überall und durch das lautstarke Gebrüll und Pfeiffen waren immer wieder deutlich FDÄ-Parolen zu vernehmen. Vorallem am Königsplatz, wo das Fallobst zur Abschlusskundgebung ansetzte oder mehr, es versuchte. Denn besonders viel von denen zu hören, war nicht. Ich bezweifle auch ehrlich, dass wir etwas tiefgreifendes verpasst haben.</p>
<p class="MsoNormal">Kurz darauf kam es zu einer seltsamen Situation: Wir liefen schon eine zeitlang auf Höhe des Lautiwagens des Fallobstes, als plötzlich das gut gepanzerte Team Green, das uns vom Lautiwagen getrennt hatte, einfach weg war. Wir erkannten unsere Chance und pflanzten uns samt Banner direkt vors Auto. Leider hielten wir nur ein paar Sekunden durch, dann kamen die Leute mit den Helmchen und Stöckchen doch noch und wir machten Bekanntschaft mit dem Kopfsteinpflaster. Aber auch das konnte unsere Freude darüber, dass der Demozug dann endgültig vorbei war nicht trüben. Der Lautiwagen flüchtete auf Anweisung von Team Green schlagartig und der Rest des Zuges wurde auf direkten Weg zum Bahnhof eskortiert. Da wir nicht hinterher konnten, gingen mit einem kleinen Umweg aber fröhlichem Gemüts in Formation und unter den Klängen Wagners gemütlich zum Bahnhof.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal">Da die Nazis dort noch nicht vollständig deportiert worden waren, suchten wir ein dortiges Lokal auf, um unseren Sieg zu feiern und den Abend Revue passieren zu lassen. Gerade als wir wieder gehen wollten, sprach ein Herr vom Nachbartisch uns an und ließ sich von Kopancek über unser Auftreten aufklären und nahm einige Flieger entgegen. Kommentar: „Sie sehen doch so normal aus. Das ist ja klasse!“ – Das lasse ich mal unkommentiert stehen, weil uns schon lange niemand mehr als normal bezeichnet hat. ^^</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:36pt;text-indent:-18pt;"><!--[if !supportLists]-->Weitere Stilblüten des Abends:<br />
-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">         </span><!--[endif]--><!--[if !supportLists]-->„Hey, ihr seid doch die Apfelgang, oder?“<br />
-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">         </span><!--[endif]--><!--[if !supportLists]-->„Die Apfelkämpfer!“<br />
-<span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">         </span><!--[endif]-->„Seid ihr Vegetarier oder so was?“</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';">HEIL BOSKOP!!!!</span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/38/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/38/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/38/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/38/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=38&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Besuch des Erfurter Gauleiters beim Boskopistischen Traditionsgau Bayern – 16. – 18. November 2007</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2007/11/28/besuch-des-erfurter-gauleiters-beim-boskopistischen-traditionsgau-bayern-%e2%80%93-16-%e2%80%93-18-november-2007/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 21:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://boskopisten.wordpress.com/2007/11/28/besuch-des-erfurter-gauleiters-beim-boskopistischen-traditionsgau-bayern-%e2%80%93-16-%e2%80%93-18-november-2007/</guid>
		<description><![CDATA[Ja, er war da! Sein Erlauchtheit Hans von Öbingen, seines Zeichens ehrwürdiger Gauleiter von Thüringen und diesmal in Mission und daher Gesandter des allseits geliebten Führers (und damit quasi Jesus) hat uns die Ehre seines Besuchs beschert. Gedankt sei Boskop! In seiner unendlichen Güte erlaubte Herr von Öbingen dem Bahnpersonal trotz Bahnstreik ihn nach München [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=37&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Arial;"> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText2"><strong><span style="font-family:Arial;">Ja, er war da! Sein Erlauchtheit Hans von Öbingen, seines Zeichens ehrwürdiger Gauleiter von Thüringen und diesmal in Mission und daher Gesandter des allseits geliebten Führers (und damit quasi Jesus) hat uns die Ehre seines Besuchs beschert. Gedankt sei Boskop!</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">In seiner unendlichen Güte erlaubte Herr von Öbingen dem Bahnpersonal trotz Bahnstreik ihn nach München zu transportieren, wo wir ihn heil und fruchtig im Verlauf einer Nacht-und-Nebel-Aktion am dortigen Hauptreichsbahnhof in Empfang nehmen durften. Auf Grund der widrigen Witterung verlegten wir die Begrüßungszeremonie allerdings auf einen späteren Zeitpunkt, ließen es uns jedoch nicht nehmen, mit unseren Gast zu dessen Schrecken gleich vor Ort noch ordentlich gruppenzukuscheln. Oder besser, er wurde gruppengekuschelt, denn HvÖ zierte sich etwas angesichts des innigen Körperkontakts mit uns Bayern. Sein verächtlicher Tonfall konnten jedenfalls wunderbar ignoriert und weggeknuddelt werden. Um ehrlich zu sein, es ist zu vermuten, er hat irgendwann gefallen dran gefunden, denn bei späteren Kuschelaktionen wehrte er sich kaum noch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Sodann ging´s per Autokorso in das 82-Sterne-Mostel des Herrn Kopancek, wo wir bereits sehnsüchtig von dessen Familie, einem explosionsartig durchs Haus schießenden Kater und dem dampfenden Abendessen erwartet wurden. Nach Hissung des Frontbanners über unseren Köpfe und Bewunderung ob der opulenten Tischdeko in Form von kunstvoll verzierten rotbackigen Äpfeln mit FDÄ-Gravur sowie Bayern- und Thüringen-Fähnchen auf diesen, konnte mit dem Tischgebet begonnen werden. Auch hier musste leicht auf die Willensbildung von HvÖ eingewirkt werden. Ab da stand einer vorzüglichen Speisung nichts mehr im Weg und so konnten gut gestärkt die Begrüßungszeremonie nachgeholt werden, in dessen Rahmen Reichsmarschall Carlos Aventura eine rührend Ansprache hielt. So rührend, dass wir sie einfach mit erneutem Gruppenkuschel krönen mussten.<br />
Danach stand unserem Gast nach Alkohol, nach viel Alkohol. Und so wurde bald heiter gefeiert, geschunkelt, gemobbt und aufgewischt &#8230; bis er soweit war. MUAHAHAHAHA</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Mehr oder weniger willig verbrachten wir HvÖ mit halb geschlossenen Augen auf eine Bank vor dem FDÄ-Banner. An beiden Seiten postierten sich vermummte Sicherheitskräfte des Gau und unser Opfer bekam ein Schild mit der Aufschrift „Seit 2 Tagen Gefangener der RÄF“ in die Hand gedrückt (wir hatten erwartet, dass wir ihn erst am nächsten Tag soweit hätten^^). Es folgten ein paar gar göttliche Fotos für unsere Galerie, bis er lachend am Boden kringelte&#8230; auch davon gibt´s selbstverständlich reichlich Bilder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Zur Belohnung wurden noch mehr Erzeugnisse der bayerischen Braukunst aufgetischt sowie diverse Apfelweine, Sekt und später standesgemäß Bratäpfel bei heiteren Diskussionen und Partygesäusel verkostet. Ein rundum gelungener Abend bis wir unseren Gast vermissten. Nach kurzer Suche wurden wir im Wohnzimmer fündig und wenngleich wir ihm ursprünglich ein Bett offeriert hatten, hatte es sich Erfurts Gauleiter bereits auf dem Perserteppich gemütlich gemacht. In unserer Fürsorglichkeit decken wir ihn noch mit dem FDÄ-Banner zu, was angesichts seiner Lage eher an ein Staatsbegräbnis erinnerte, und zogen uns einige Stunden später auch selbst zurück.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Der nächste Morgen begann gemächlich. Bei Brötchen und Hitler-Bildband wurde der Tagesplan besprochen und die Schäden der vorabendlichen Aktivitäten begutachtet. Während HvÖ mehr und mehr der Drang nach weltvernetzten Aktivitäten plagte. So wurden also erstmal die Ergebnisse der RÄF-Fotosession nach Erfurt ge-e-postet. Alsdann nahm unser Gast unter dem Vorwand, Heimweh zu haben, Kontakt zu seinem Gau auf. Die dabei ausgetauschten Hilferufe wurden selbstverständlich rigoros mit totaaaaler handgreiflicher Zensur unterbunden. Das Gefecht dauerte Tage, wenn nicht Stunden oder gar 10 Minuten an und endete mit zahlreichen blauen Flecken und der Erkenntnis, dass es nun Zeit für HvÖs Auslauf wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Unser Reiseleiter Kringelleiter Pavel Picassi traf wie immer überpünktlich ein und so konnten wir noch vergnügt auf die Jagd nach Fallobstler, (die sich allerdings später als Oi-Skins herausstellten) gehen und begannen unsere Münchner Besichtigungstour nach dem Mittagessen. Hier nur einige der Stationen, über die uns Picassi auf unserem Gewaltmarsch durch die Innenstadt führte:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--> <span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;"></span><span style="font-family:Arial;">das Weiße Rose Denkmal<br />
</span></li>
<li><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">   </span><span style="font-family:Arial;">das Polizeipräsidium in der Ettstraße (nach unserem Betriebsausflug definitiv geschichtsträchtig)</span></li>
<li><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">         </span><!--[endif]--><span style="font-family:Arial;">die Feldherrnhalle samt Drückebergergasse</span></li>
<li><!--[if !supportLists]--><span style="font-family:'Times New Roman';font-style:normal;font-variant:normal;font-weight:normal;font-size:7pt;line-height:normal;">         </span><!--[endif]--><span style="font-family:Arial;">und die Frauenkirche, in der wir 82 Kerzen zum Wohle unseres geliebten Führers entzündeten.</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Nachdem unser Gast nun genug Auslauf und frische gesunde urbayerische Luft genießen konnte veranstalteten wir am späten Nachmittag eine sage und schreibe insgesamt 6-stündige Blut-Schweiß-und-Tränen-Gausitzung in dessen Verlauf der Traditionsgau erfolgreich umstrukturiert werden konnte, um die baldige Weltherrschaft zu sichern. Allerdings blieb unser Treffen ganz offenbar nicht unbemerkt, denn feindlich gesinnte Schneeballkinder aus der Nachbarschaft hatten sich angepirscht und attackierten unsere Sitzungsräumlichkeiten. Doch auch dafür ward bald eine Endlösung gefunden: Sicherheitsbeauftragter Gotthart Hilf wurde mit Kutschermantel und Sturmmaske ausgestattet in den Straßenkampf entsandt. Angst hatten unsere Angreifer wohl nicht, aber laufen konnten sie und so bleibt uns nur zu vermuten, dass diese sicherlich nie wieder einen Schneeball anrühren werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Erschöpft aber glücklich erfolgte zu vorgerückter Stunde die Deportation gen Residenz des Reichsmarschall, wo HvÖ unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen für seine zweite Nacht unterbracht wurde und offenbar auch gut behütet schlief, denn er ward erst gegen Sonntagmittag wieder gesehen, als er auf der Suche nach geplätteten Weizenstücken durch die Küche schlurfte und den außerordentlichen Milchvorrat bewunderte. Ja, da war der BDM mal wieder fleissig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Zum verspäteten Mittagessen ging´s dann wieder nach München, wo wir aus konspirativen Gründen spontan ein Lokal mit südfruchtigem Hintergrund aufsuchten, HvÖ ordentlich stärkten, um ihn im Anschluss daran sogleich zum Reichshauptbahnhof zu bringen. Selbstverständlich ließen wir unseren Gast erst nach ausgeprägter Überprüfung des Zugabteils einsteigen, wo er allerdings dann lediglich seinen Koffer am Platz deponierte und mit uns wieder ausstieg, um uns wehmütig und tränenreich in die Arme zu fallen. Gerne wär er länger oder gar auf Dauer geblieben, aber sein Gau hatte ihm &#8211; vorgeblich aus Sicherheitsgründen &#8211; einen Hooligan mit nach München geschickt, der seine Rückreise überwachen soll. Diesen Einmannschlägertrupp im Genick sahen wir uns außer Stande, ihm Asyl in unserem Gau zu gewähren und mussten ihn wohl oder übel seinem Schicksal in der thüringischen Provinz überlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Zurück bleiben ein paar wirklich schöne Erinnerungen und eine gestärkte diplomatische Verbindung zu unserem neuen Lieblingsgau Erfurt. Hans von Öbingen wir lieben dich! Nie war der Besuch eines Botschafter oder Gauleiters in unserem bayerischen Gau schöner, blumiger, hochprozentiger als an jenem Wochenende im November des Jahre 2007 n.B.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">Heil Boskop!</span></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/37/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/37/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/37/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/37/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=37&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>3. November 2007 Fallobstdemo in Augsburg</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2007/11/11/3-november-2007-fallobstdemo-in-augsburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 00:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist vollbracht. Wie viele andere Städte unseres geliebten 82. Reiches, ist auch Augsburg nun unter unsere Kontrolle gebracht. Unser Einmarsch wurde wie gewohnt vom Volk umjubelt. Gleich vorweg: Wenn ihr vor einer Neonazi-Demo einen Treffpunkt am Münchner Hauptbahnhof vereinbart, dann denkt bitte daran, dass sowohl Antifanten, als auch Fallobstler auf dieselbe Idee gekommen sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=36&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText2" style="text-align:justify;"><strong>Es ist vollbracht. Wie viele andere Städte unseres geliebten 82. Reiches, ist auch Augsburg nun unter unsere Kontrolle gebracht. Unser Einmarsch wurde wie gewohnt vom Volk umjubelt.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Gleich vorweg: Wenn ihr vor einer Neonazi-Demo einen Treffpunkt am Münchner Hauptbahnhof vereinbart, dann denkt bitte daran, dass sowohl Antifanten, als auch Fallobstler auf dieselbe Idee gekommen sein könnten. So geschehen am Morgen des 3. November. Aber wenigstens patroulierte Team Green zwischen den sich scheel von der Seite musternden Gruppen. Als wir uns dann davon belustigt zum Frühstück zurückzogen, wurden wir gleich mal von unseren grünen Freunden kontrolliert. Trotz der Bemerkung unseres Herrn Kopancek: „Ähm, kann es sein, dass ich der einzige noch Unbefleckte in dieser Runde bin?“, bekamen wir unsere Ausweise dennoch wieder ausgehändigt und sahnten gleich noch nen Eintrag in unser hochbegehrtes Polizie-Album ab.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Fruchtige Grüße an dieser Stelle an die Jungs und Mädels der Polizei München, die es sich nicht nehmen ließen, uns mit der Reichsbahn sogar noch bis Augsburg zu begleiten. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">In der Fuggerstadt angekommen durften wir zu unserer Freude feststellen, dass der Einsatzleiter dersselbe wie auf der Dorfener Demo am 31. März war und sich an uns erinnerte. Überhaupt, dafür dass wir bisher Augsburg noch nicht eingekommen hatten, war der Bekanntheitsgrad sowohl bei Team Green, als auch den anderen Gegendemonstranten überwältigend hoch. Ganz offenbar eilt uns unser Ruf voraus. Aber nichts anderes hatten wir erwartet, schließlich reicht unser Größenwahn weit über die Grenzen von 1938 hinaus, warum dann nicht auch unsere glorreichen Heldentaten über die Stadtgrenzen von München hinaus.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Wenig später trafen wir auch schon auf unsere geliebte Kringelleiterin Augsburgs, die uns auch gleich über die topografischen Gegebenheiten, strategischen Möglichkeiten des Frontangriffs und die Tatsache aufklärte, dass Team Green das gesamte Fallobst derzeit in aus Absperrungen gebauten Käfigen aufbewahrt. Eine wundervolle Idee, die meinetwegen ruhig Nachahmer finden darf – nicht nur auf Demos.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Natürlich haben die Saftsäcke noch nichts von deutscher Pünktlichkeit gehört, so dass wir reichlich Zeit hatten, anständige knackige (und natürlich nur aus deutschen Landen stammende) Äpfel zu besorgen. Auf Anraten von Team Green brachten wir diese jedoch noch lange vor Nazi unter die ausgehungerten Gegendemonstranten und das Konzept ging auf, denn schon bald war die Straße übersät mit Apfelbutz´n und das Volk gestärkt für den Kampf. Eine Dame verdient besondere Erwähnung, denn sie wurde nicht nur von uns mit der universalen Kraft des Apfels ausgestattet, nein, sondern auch von der Antifa mit der Kraft des Gerstensaftes und der Kraft von etwas Selbstgedrehtem. Danach ging die Post mal so richtig ab – die Gute stahl uns doch glatt lautstark die Show. Das konnten wir natürlich nicht zulassen und so gaben wir ihr einen Flieger in die Hand, damit ihrem Leben einen neuen Sinn, und schon wurde halb Augsburg von ihr über den Nährwert eines guten deutschen Apfels aufgeklärt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zwei, mit viel die umstehende Bevölkerung erheiternden und mordsmäßig motivierenden Hitlersport (Dank an dieser Stelle unseren strammen Kameraden aus Franken, die mit dieser Kampftechnik bereits FDÄ-Geschichte geschrieben haben), ausgefüllte Stunden später war es endlich soweit. Fallobstler diverser braunen Splittergruppen marschierten auf und dabei sind uns zwei Dinge ganz enorm aufgefallen:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">1. Der Nazi von heute trägt Haar. Ja, es darf wieder frisiert werden – Mut zur Frisur! Dennoch ist an einigen verirrten Mitläufern dieser Trend offenbar vorbeigegangen und so liefen diese entarteten Exemplare dem Look der letzten Saison entsprechend in bestimmt ziemlich anstrengend zu schnürenden Hüpferstiefeln, Stahlkappen-Ballerinas und zugiger Kopfbedeckung auf. Der frustriert verbitterte Blick ist aber auch in dieses Jahr wieder modisch, scheint ein zeitloser Dauerbrenner zu sein.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">2. Den Nazis geht zudem ganz offenbar das Personal aus. Möglicherweise ist dieser Umstand auf die quasi nicht existente Frauenquote zurückzuführen. Nicht nur, dass eigentlich wesentlich mehr gärendes Fallobst erwartet wurde, es war auch glatt der fast identische Wanderzirkus wie immer da.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Aber so „schnell“ sie auch gekommen waren, noch schneller waren sie dann wieder fort. Da wir aber nicht mal ansatzweise Gelegenheit hatten, unser Programm abzuspulen, nahmen wir selbstverständlich umgehend die Verfolgung auf. Anfangs liefen wir noch von einem Polizeikessel in den nächsten, von unserem holden Reichsmarschall Renate auch liebevoll „Kreis des Vertrauens“ genannt, aber bald hatten wir den Bogen raus, denn jedes Mal, wenn wir in Angesicht von Team Green schweißtreibenden Hitlersport betrieben, löste sich die grüne Mauer plötzlich auf, womöglich animiert von unserem zackig-knackigen Stechschritt und unseren wahrlich furchteinflössenden und vor Saft nur so strotzenden Parolen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Später entschloss sich das Fallobst zu einem ausgeprägten Gärungsprozess in Form einer Kundgebung, zumindest nannten die es so. Doch leider leider war der Sprecher zum Großteil durch das Schnoddern des tieffliegenden Polizeihubschrauber nicht wirklich noch vernehmbar. Wir sind überzeugt, dass uns dadurch unglaublich monumentale Reden entgangen sind, die vermutlich unser ganzes Denken und Leben verändert hätten. Wir waren wahrhaft am Boden zerstört und können nur mutmaßen, welchem tiefgreifender Inhalt wir beraubt wurden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Das Fallobst hatte diesmal für seine Mottoparty das Thema „Stoppt den Überwachungsstaat!“ ausgewählt. Nach zuvor fernsprechgerätetechnischer Rücksprache mit unserem einzig-einen Führer Alf Thum – möge sein Kühlschrank immer gefüllt sein -, erklärte Reichsmarschall Renate die Nazi-Demo dann auch mit sofortiger Wirkung für beendet und skandierte lautstark FÜR den Überwachungsstaat, was uns hier und dort zwar zuerst einige leicht irritierte Blicke einbrachte, bald aber belustigte Anhänger fand.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Als uns auch das zu langweilig wurde, änderten wir unsere Strategie gründlich. So führte uns unsere geliebte Augsburger Kringelleiterin furchtlos mit einem Gewaltmarsch durch die gefährlichen Straßenschluchten der Fuggerstadt, zeigte uns unsrem Bildungsauftrag gemäß ganz nebenbei noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, um gleichsam den braunen Pöbel zu umrunden, so dass fortan das Fallobst standesgemäß zu uns kommen musste (und nicht länger andersrum).</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zuletzt warteten wir ab ca. 18 Uhr lässig bei Frappucino und Plausch in einem Café am Bahnhof auf das Eintreffen des mittlerweilen tiefgefrorenen Fallobsts, da die Demo vorzeitig beendet wurde &#8211; hatte Herrn Polt und seinen Spielkameraden wohl nicht so viel Spaß gemacht wie uns. Wir haben uns selbstverständlich nicht nehmen lassen, ihre Deportation gestärkt und aufgewärmt noch mit reichlich Parolen zu versüßen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Als wir Augsburg schon nahezu nazifrei wähnten, gesellten sich noch zwei junge Männer im antifaähnlichen Look (sowie gleich darauf noch zwei Team Greenler) zu unserer Gesprächsrunde vor dem Café. Sie erkundigten sich nach Armbinden, Mitgliedschaft etc., hatten jedoch nach wenigen Minuten ihr Coming out. Es handelte sich bei ihnen um Mike Nwaiser (Nationales München) + schweigender Mitläufer.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nachdem Herr Nwaiser geschickt jeder das rechte Spektrum in Bedrängnis bringender Frage nach Holocaust etc. ausgewichen ist und in hübsche Worte verpackte Muspropaganda abgelassen hat, ließ er uns noch großzügiger Weise kostenlose Nachhilfestunde in Sachen Rassenlehre zukommen: „Jede Farbe ist einzigartig, aber wenn sich die Farben mischen, haben wir nur noch eine Farbe. Dann ist sie doch nichts besonderes mehr.“ Wie uns ein Informant aus der linken Szene dann mitteilte, war der Großvater unseres Gesprächspartner Palästinenser. Darauf angesprochen, bestätigte Herr Nwaiser dies sogar: „Ja, aber das ist doch ganz was anderes“.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Man mag es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich Momente, da fehlen sogar unserem eloquenten „Minister für die Reinerhaltung des Deutschen Obstbestandes“ die Worte – auch eine ganz neue Erfahrung für uns^^.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Heil Boskop!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">P.S. Nach eigener Aussage beabsichtigt das Fallobst wiederzukommen. Doch Augsburg keine Panik &#8211; wir auch!</p>
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		<title>3. Frontgeburtstag – Audienz beim allseits geliebten Führer</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2007/10/14/3-frontgeburtstag-%e2%80%93-audienz-beim-allseits-geliebten-fuhrer/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 19:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer am 6. Oktober 2007 die Hauptstadt der Bewegung – Leipzig – besucht hat, konnte die Erschütterung der Macht, die durch Mark, Bein, Stahlhelm und Armbinde ging, deutlich verspüren. Wer nicht dort war, hat definitiv ein Ereignis weltpolitischer Umspannung verpasst, denn Gaue aus allen Bundesländern des Reiches waren gekommen, um dem einzig-einen Führer ihre Aufwartung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=35&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>Wer am 6. Oktober 2007 die Hauptstadt der Bewegung – Leipzig – besucht hat, konnte die Erschütterung der Macht, die durch Mark, Bein, Stahlhelm und Armbinde ging, deutlich verspüren. Wer nicht dort war, hat definitiv ein Ereignis weltpolitischer Umspannung verpasst, denn Gaue aus allen Bundesländern des Reiches waren gekommen, um dem einzig-einen Führer ihre Aufwartung zu machen, ihm zu huldigen, Geschenke zu machen und Bier zu trinken.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Es begann ganz harmlos mit einer Depesche aus dem Führerhauptquartier, die per E-Post an die Gaue, Kringel und Ortsgruppen übermittelt wurde. Darin rief ER uns zu sich und es war keine Frage, selbstverständlich folgten auch wir – der glorreiche Boskopistische Traditionsgau Bayern – diesem Ruf, um die Verheißung Bayerns nach Leipzig zu bringen – oder auch andersrum.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach 5-stündiger Blut-Schweiß-und-Tränenfahrt im Automobil unserer Finanzministerin trafen wir, durch diverse Äpfel während der Fahrt gestärkt, durch ein Hitlermusical hochgeputscht, mit Zöpfen aufgehübscht und in Gucci-Block schwarz gestählt, in Leipzig ein.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Kurz nachdem wir per Bewegfernsprechgerät den Treffpunkt abgefragt hatten, entdeckten wir auch auf schon offener Straße und in freier Wildbahn die ersten fünf uniformierten Kameraden, die an einer Kreuzung vor unserem Automobil die Straße überquerten. Unser orgiastisches Jubelgeschrei und Gröhlen war laut, wäre aber wohl auch draußen besser zu vernehmen gewesen, hätten wir nicht in der Hektik vergessen die Autoscheibe runterzudrehen. Na, macht nix. Es stellte sich nämlich gleich darauf heraus, dass die Kameraden sowieso in eine völlig falsche Richtung unterwegs waren und so traf man sich eben später wieder.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach Sammlung, Begrüßung, Plaudern und Vorstellen im Aktionsbüro ging´s weiter zum eigentlichen Ort der Huldigung, wo wir sogleich des Führers ansichtig und von ihm – welch unglaubliche Ehre – sogar persönlich begrüßt wurden. Der ein oder andere unseres Gaus war überrascht über die ja fast menschlich anmutende Art des Einzig-Einen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach und nach trafen junge und alte Kämpfer aus allen Himmelsrichtungen ein und es war gar herrlich mal endlich die Leute, die man zum Teil lediglich aus dem Weltnetz kannte, nun auch von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, auch wenn so gar keiner Ähnlichkeiten mit seinem Avatar aufwies. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, es gab Feldverpflegung und ne Menge gute Stimmung bevor es Ernst wurde und wir auf den Exerzierplatz hinausgebeten wurden, wo unser geliebter Führer, umrahmt von seinen getreuen Häschern von einer Dachterrasse aus eine heroische Ansprache an sein Volk hielt, uns ausgiebig lobte und uns für den weiteren Kampf Mut zusprach. Von reichlich Applaus und Parolen begleitet stieg er sodann herunter, was uns – angesichts der Tatsache, dass der Führer es wagt, auf ein und derselben Ebene wie wir gewöhnliches Volk zu wandeln – dazu veranlasste, uns vor seinen Füßen in den Dreck zu werfen. Für Nachbarn und Passanten war das sicherlich ein gar ergötzlicher Anblick.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zudem gab´s weiterhin Parolen:<br />
<span> </span>Was gibt der deutschen Jugend Kraft? – APFELSAFT, APFELSAFT!<br />
<span> </span>Was bringt die FDÄ nach vor? – APFELKORN, APFELKORN!<br />
<span> </span>Deutsche Äpfel braucht das Land! – ANANAS WIRD ABGEBRANNT!<br />
<span><span> </span>ALERTA; ALERTA! APFELFACISTA!</span></p>
<p class="MsoBodyText2">Entgegen erster Mutmaßungen wurden hiervon weder Team Green noch die Antifanten angelockt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Jedoch mussten bei den anschließenden Leibesertüchtigungsübungen, geleitet vom Gau Franken und von diesem liebevoll „Hitlersport“ genannt, gewisse Aktivitäten gegenüber Passanten mit den Worten <em>„Es ist nicht das, wonach es aussieht.“</em>, gerechtfertigt werden, was für weitere Heiterkeiten sorgte.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">An dieser Stelle möchte ich auch darauf hinweisen, dass der gesamte Abend von einem Kamerateam begleitet und auf Zelluloid festgehalten wurde. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass es sich dabei um Frank Witja, also quasi dem Quentin Tarantino der FDÄ handelte, der die Front bereits für das erste Propagandavideo so glorreich in Szene gesetzt hatte. Wir dürfen gespannt sein.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch vor eben jene Kamera marschierten in der Abenddämmerung Heerscharren von schwarz uniformierten Apfelfrontlern im Stechschritt und entschlossenem Blick gen Führer Reih um Reih und reichlich beflaggt vorbei. Die Horden nahmen schier kein Ende, so dass es dann auch recht spät war, als der feierliche Teil begann:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoBodyText2">Ein Audienzsaal, ca. 50 schwarz mit Armbinde gekleidete und bezöpfte Kameraden, entschlossener Blick, gedämpftes Licht, Bier. Vorne: ein Banner <em>„Drei Jahre, drei Reiche – Danke Deutschland“</em>, darunter ein Landschaftsbild. Links und rechts Fahnen und Banner. Davor sitzt der Führer auf sein Megaphone gestützt und empfängt geduldig die Huldigungen und Liebkosungen der Vertreter der einzelnen Gaue, die jeweils unter Applaus vor den Führer herankruscheln und ihm reichlich wohlwollende Geschenke darbringen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">In darauffolgenden Stunden wurde viel besprochen. Die Gaue präsentierten ihre Arbeit, übergaben entsprechende Dossiers. Es wurden Aktionen durchgesprochen, kritisiert, gelobt, gelacht und gewürdigt, Vorschläge verworfen und Beschlüsse gefasst.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Dann traten die Gründerväter und altgedienten Kämpfer erneut nach vor und erzählten bei Kerzenschein wie damals in den alten Tagen alles begann und wie es kam, dass wir nun alle hier versammelt waren. Romantisch-heroische Verklärung macht sich breit und hielt bis in die frühen Morgenstunden hindurch an.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Zum Abschluss wurde unserem Gau noch eine ganz besondere Ehre zu Teil: Eine standesgemäße Übernachtung in des Führers Wohnzimmer (einer kluger Mann hat mal gesagt: „Nichts anderes hätten wir akzeptiert.“), was eines unserer Mitglieder zu dem Entschluss verleitete, eine Autobiographie mit dem Titel: „Auf des Führers Sofa“ schreiben zu wollen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Alles in allem ein gelungener Tag, Abend, Nacht und Morgen, der den Schlafentzug und eine Autopanne auf jeden Fall wert war. Es war grenzgenial und wird sicherlich nicht das letzte Ereignis seiner Art gewesen sein.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Saft und Ehre unserem geliebten Führer – und angefüllt möge sein Kühlschrank sein!<span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';"><br />
Heil Boskop!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">&nbsp;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/35/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/35/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/35/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=35&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gräfenberg 18. August 2007 – „Wir bleiben hier!“</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2007/08/20/grafenberg-18-august-2007-%e2%80%93-%e2%80%9ewir-bleiben-hier%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 21:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[„Uns gehört die Zukunft. Her mit der Macht.“ &#8211; forderte Udo Pastörs, der lustige kleine Mann auf dem LKW während er und seine 250 Wander-Glatzen trotz mehrmaligem Verlangen und wütendem Aufstampfen einfach nicht auf den Gräfenberger Marktplatz kamen. – Der war nämlich besetzt. Tja, was haben auch die Gräfenberger auf ihrem eigenen Markplatz zu suchen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=34&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong><u><!--[if !supportEmptyParas]--> </u></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><em>„Uns gehört die Zukunft. Her mit der Macht.“</em> &#8211; forderte Udo Pastörs, der lustige kleine Mann auf dem LKW während er und seine 250 Wander-Glatzen trotz mehrmaligem Verlangen und wütendem Aufstampfen einfach nicht auf den Gräfenberger Marktplatz kamen. – Der war nämlich besetzt. </strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong>Tja, was haben auch die Gräfenberger auf ihrem eigenen Markplatz zu suchen.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Gehört hatten wir ja schon einiges von dieser Stadt und können sagen, sie ist wirklich etwas ganz besonderes. Dieser kleine fränkische Ort wird allmonatlich von der braunen Pest heimgesucht, doch Gräfenberg wehrt sich und das sogar mit ungeahnter Kreativität. So wurde z.B. das Kriegerdenkmal, vom braune Pöbel zum Mekka erhoben, kurzum einem privaten Verein verpachtet, so dass das Fallobst keine Zutritt mehr hat.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Bereits in den frühen Morgenstunden machte sich eine kleine aber glorreiche Delegation der FDÄ Südbayern auf, nachdem wir uns nach einem grenzgenialen Betriebsausflug am Freitag Abend entschlossen hatten, den zahlreichen Rufen nach Gräfenberg Folge zu leisten und unseren fränkischen Kameraden der Ansbacher Apfelfront mal spontan einen Besuch abzustatten. Weder die 3-stündige Anfahrt noch die halbstündliche Durchsage auf Antenne Bayern, wonach Gräfenberg hermetisch durch Team Green abgeriegelt sei, konnten uns abschrecken. Letzteres war keineswegs untertrieben. Nicht weniger als 3 Check-Points mussten wir passieren, doch die erwartete penible Kontrolle blieb trotz der schwarzen Kleidung und der offen im Wagen liegenden Banner und Megaphon gänzlich aus. Einem netten Lächeln und einer klaren Ansage „Wir wollen nach Gräfenberg rein zur Demo“ folgte ein kritischer Blick, ein Zurücklächeln und Durchwinken. Uns beiden Mädels konnten die Herrschaften einfach nicht widerstehen und so durften wir letztendlich sogar gleich an einer der Kontrollpunkte parken und bekamen noch gastronomische Tipps, wo es unterwegs zum Markplatz noch das beste Eis gibt. Etwas, worum uns eine Antifanten-Gruppe neidisch war. Dafür hatten die wiederum ein eigenes Sofa mitgebracht &#8211; weiß der Boskop, wie sie das gemacht haben.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Gegen Mittag waren die Gegendemos bereits im vollem Gange. Es gab Infostände der Jusos, der NoNPD, und einigen anderen mit zahlreichen Infobroschüren, Aufklebern sowie Unterschriftenlisten. Ein Teil des Marktplatzes war mit Bierbänken belegt und so gestaltete sich die gesamte Demo eher wie ein herrlich buntes Straßenfest mit Kind und Kegel, denn eine Anti-Nazi-Demo. Neben den enorm gut gelaunten Moderatoren, die unermüdlich die aktuellen Fußballergebnisse durchgaben, wurde die Menge noch von Kabarettisten, Sängern und einer Trommler-Truppe unterhalten. Politiker wie gemeines Volk war teils von arg weit her gekommen wie z.B. Aachen, Würzburg, München, Nürnberg und Wunsiedel, um in Gräfenberg ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Um 16.00 Uhr musste der Bürgermeister das offizielle Ende der Veranstaltung bekannt geben. Hierzu war er rechtlich verpflichtet worden. Jedoch leben wir in einem demokratischen Rechtsstaat, wie der Moderator im Anschluss verkündete und so ließ er abstimmen: Räumen wir den Platz für die Nazis oder bleiben wir. Der Entschluss fiel einstimmig, laut und sehr sehr deutlich aus. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Um kurz vor 17.00 Uhr kündigte der Moderator unter tösendem Applaus die bereits in Gräfenberg gut bekannte fränkische Front Deutscher Äpfel an und der Gauleiter Fritz Sturm hielt seinem Volk spontan auf dem Podium eine Blut-Schweiß-und-Tränen-Reden. Es folgten orgiastische Jubelschreie, stehende Ovationen und der eine oder andere Punk war zu Tränen gerührt. Ehrlich gesagt hats mich gewundert, dass nicht noch Omis ihre Schlüpper auf die Bühne warfen.</p>
<p class="MsoBodyText">Team Green wollte ebenfalls Anteil nehmen. Aber anstatt ehrerbietig niederzuknien checkten sie lieber die Personalien des Gauleiters.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Sodann entdeckte Herr Sturm auch uns Kampfgefährten aus der Erfurter Maischlacht und versprach, uns nicht beim Führer wegen der fehlenden Armbinden zu melden. Im Gegenteil: Nachdem wir unsere kleiderordnungstechnischen Mängel mit der am Vortag stattgefundenen Beschlagnahme begründeten, leistete der Gau Franken ohne zu zögern Amtshilfe, ließ uns großzügig mit Armbinden ausstatten und verlieh uns dann noch den an diesem Tag enorm heiß begehrten Reichsapfelverdienstorden. Eine Ehre, die uns schier sprachlos machte.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Da das Fallobst die Demo bis 22.00 Uhr angemeldet hatte, sprich, sie auch bis dahin versuchen würden, auf den Markplatz zu kommen, wurden Durchhaltenparolen ausgegeben. Programm war ursprünglich nur bis 16.00 Uhr geplant, dennoch kam es zu keinen Lücken. Permanent wurde etwas dargeboten, gesprochen, gesungen, getrommelt, etc.</p>
<p class="MsoBodyText">So rief die FDÄ dann auch zum „Hitler-Sport“ auf. Dem Reichsertüchtigungsminister (zumindest denke ich, dass er das war) wurde das Mikro vor die Nase gestellt. Die erste Reihe bestand rein aus FDÄler, die vorturnen sollten, doch diese erste Reihe musste schnell bis zum Podium vorrücken, da sich hinter uns mehr und mehr Leute aus der Zivilbevölkerung an dieser schweißtreibenden Angelegenheit beteiligten. Aber wer die Weltherrschaft an sich reißen möchte, muss eben fit sein.</p>
<p class="MsoBodyText"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoBodyText">Später gab´s dann noch eine hübsche FDÄ-Polonaise über den ganzen Platz und im Kreis um eine Gruppe Team Paris-Blue herum, sowie weitere Aktivitäten von Banner-Limbo mit Apfel-Jonglieren bis Skandal-Rosi-Pogo. Bei letzterem wurde der Text selbstverständlich umgedichtet. Dort hieß es nun <em>„&#8230;. und draußen vor dem Platz stehn die Nazis sich die Füße platt. Skandal im Sperrbezirk. Skandal um Pastörs.“</em> *träller* *sing<strong>*</strong> *sing*</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch ließ es sich der Gauleiter Frankens nicht nehmen, noch eben schnell eine seiner Kameradinnen mit einem Paris-Blueler zu verheiraten. Trotz dem wir zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach aufgefordert worden waren, den Markplatz zu räumen, machte dieser sogar mit. Ein Foto der rührend-romantischen Zeremonie ist derzeit auf Wikipedia zu bestaunen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Am späten Abend startete Team Green dann erneut einen eher wenig motivierten Versuch, die Bevölkerung zum Heimgehen aufzufordern. Das Megaphone wurde schlichtweg von den „WIR BLEIBEN HIER!“-, „NAZIS-RAUS,RAUS,RAUS!“- und „APFELSAFT; APFELSAFT“-Parolen übertönt. Keine Chance. Das muss Team Green dann wohl auch erkannt haben , denn sie beschränkten sich sodann nur noch aufs Filmen und begannen später damit, die Nazis wieder gen Bahnhof zu deportieren.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span>Drecks – Trail away!“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Um 22.00 Uhr war der braune Spuk endlich vorüber. Gräfenberg ist bunt geblieben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Heil Boskop!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/34/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/34/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/34/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=34&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>FDÄ-Betriebsausflug am 17. August 2007 in München</title>
		<link>http://boskopisten.wordpress.com/2007/08/19/fda-betriebsausflug-am-17-august-2007-in-munchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 17:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>apfelfront</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[All jene Äpfel, welche an diesem Tag auf Grund urlaubsbedingter Abwesenheit nicht teilnehmen konnten, haben was verpasst. Offiziell als Demobesuch getarnt, machte die FDÄ Südbayern einen Betriebsausflug in das Polizeipräsidium München.  Freitag, den 17. August 2007 um ca. 17.00 Uhr sammelten sich die strammen Kameraden der Front Deutschen Äpfel (Ableger Boskopistischer Traditionsgau Südbayern) am Sendlinger [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=33&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><strong>All jene Äpfel, welche an diesem Tag auf Grund urlaubsbedingter Abwesenheit nicht teilnehmen konnten, haben was verpasst. Offiziell als Demobesuch getarnt, machte die FDÄ Südbayern einen Betriebsausflug in das Polizeipräsidium München.</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"> Freitag, den 17. August 2007 um ca. 17.00 Uhr sammelten sich die strammen Kameraden der Front Deutschen Äpfel (Ableger Boskopistischer Traditionsgau Südbayern) am Sendlinger Tor zur letzten Vorbesprechung. Zu diesem Zeitpunkt wussten nur die eingeweihtesten der eingeweihtesten Äpfel vom wahren Plan des Abends.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Um ca. 18.00 Uhr warfen wir uns in Schale und spazierten los. Bereits an der Ecke zum Stachus empfing uns unsere Eskorte. Wegen des streng geheimen Plan mussten zuerst einmal unsere Personalien geklärt werden, so dass Team Green unsere VIP-Pässe abnahm sowie auch unsere zur Tarnung mitgebrachten Flieger.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die Wartezeit verbrachten wir übrigens feixend vor dem Schaufenster eines Spielwarenladens, in welchem ein „Norman-Knight“ ausgestellt war. Die Ähnlichkeit mit Norman Bordin war tatsächlich frappierend. ^^</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nachdem unsere Identitäten geklärt waren, wurden wir in einer eindrucksvollen Entourage von Team Green umringt über den Stachus zur Herzog-Max-Straße eskortiert, gefolgt von den neidischen Blicken der bereits anwesenden Demobesuchern. Einer unserer Kameraden, der unterwegs dann zu uns stoßen wollte mit den Worten „Komme ich etwa grad ungelegen?“, wurde von Team Green mit einem knappen „Ja!“ beantwortend abgewiesen. Dieser hatte sich dann kurzum spontan entschlossen das weniger prickelnde Alternativprogramm „Nazi-Demo“ zu genießen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">In der Herzog-Max-Straße warteten bereits unsere grün-weißen VIP-Limos. Es folgte ein erneuter Check unserer bürgerlichen Identitäten und sodann, da uns ein weitere Fußmarsch nicht mehr zumutbar war, wurden wir getrennt in abgetönten Kombis in das ca. noch 100 m entfernte Polizeipräsidium in der Ettstraße gefahren.<br />
Der Erlebnisausflug konnte beginnen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Stilecht wollten wir mit einer Taschendurchsuchung beginnen sowie mit Ringelpietz mit Anfassen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Merke: Auf die Frage „Haben Sie etwas spitzes oder scharfen in ihrer Tasche wie z.B. Fixer-Besteck etc.?“ sollte man niemals antworten: „Nö, des hab ich heute zuhause gelassen!“ Das mag zwar eine unwiderstehliche Steilvorlage sein, finden aber die entsprechenden Beamten nicht wirklich komisch.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Gleichmal vorweg: Wurden wir auch zu Beginn noch distanziert und teilweise etwas rüde behandelt, so wurde die Situation mit jeder vergehenden Minute immer witziger und entspannter. Zum Schluss hatten ganz offenbar alle Beteiligten einen Heidenspaß. Vllt liegt es auch daran, dass ich erwähnt habe, hierüber einen Bericht schreiben zu wollen. Denn bei der Verabschiedung fragte eine Beamtin nach, ob sie denn auch alle darin gut wegkommen würden und wo es diesen Bericht dann zu lesen gäbe. Fruchtige Grüße an dieser Stelle.^^</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Da wir allerdings getrennt wurden und wir uns lediglich gelegentlich auf den weiten Fluren mit einem kernigen „Heil Boskop!“ grüßen konnten, kann ich nun nur noch aus meiner Sicht berichten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die folgende Einzelhaft, die – wie ich hinterher erfuhr – fast allen meinen Leuten zu Teil wurde, verbrachte ich mit dem eingehenden Studium der tiefsinnigen literarischen Werke an den weiß getünchten Wänden. Die auf Wunsch vegetarische Verköstigung war nicht zu beanstanden, wenngleich ich mir den dazu dargebotenen Tee bis zum Verhör aufhob, um nicht auch noch in den Genuss zu kommen, die sanitären Einrichtungen meiner luftigen Zelle nutzen zu müssen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach dem ca. 20-minütigen Aufenthalt wurde ich wieder abgeholt. Was mir auch ganz recht war: Mit dem Becher an den Gitterstäben zu klappern mag zwar in den Hollywood-Filmen ganz gut kommen, klingt aber mit einem Plastikbecher bei weitem nicht so beeindruckend.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ein nicht ganz unwichtiges Schmankerl:</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die Beamten des Team Green, die mich zum Verhör geleiteten und wieder abholten sprachen wiederholt davon, dass ER nach seinem Sturm auf Feldherrnhalle schon kurzzeitig in diesen Gemäuern einsaß. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass mit ER (dessen Name nicht genannt werden darf) ein gewisser Adolf Hitler gemeint ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ebenso die Geschwister Scholl, bevor sie zur Hinrichtung in das nicht weit entfernte Stadelheim verbracht wurden. Und gemäß telefonischer Recherche zu später Stunde, war offenbar auch mal Andreas Baader hier untergebracht.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die beeindruckende Historie dieses Gebäudes ist unbestreitbar – wir fühlten uns geehrt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Der Kripobeamte, der mir im Verlauf des gesamten Abends immer und immer wieder mein Käsebrötchen neidete, bewunderte bereits im Fahrstuhl die überzeugend gute deutsche Handarbeit meiner Armbinden, ließ sich später über die Bedeutung meiner Buttons aufklären legte mir im Verhör dann einen Apfel vor mit der Frage: „Wissen Sie, was das für ein Apfel ist?“ Ich fürchte, meine Antwort „Keine Ahnung. Ein grüner?“ hat ihn wohl etwas enttäuscht, wenn nicht gar desillusioniert.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auf Grund der Tatsache, dass ich mich weigerte einen Teil der Fragen zu beantworten – (da ich an diesem Tag temporär im Rahmen der Urlaubsvertretung die Gauleitung inne hatte, wollte ich zumindest eine Teilaussage machen) – wurde mir auf dem Rückweg der Fahrstuhl verweigert, so dass ich wie das gewöhnliche Volk die Treppen nehmen musste.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Bei der ED-Behandlung stieß ich dann wieder zu unserer Finanzministerin und den darauffolgenden ungewöhnlichen Andrang an Beamten, die offenbar alle nur zum Ratschen und Feixen gekommen waren, kann ich mir nur damit erklären, dass sich unsere Anwesenheit im Präsidium derweil rumgesprochen hatte und uns alle mal kennenlernen wollten. Wer will es ihnen denn auch verdenken.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Beim Anfertigen entsprechend standesgemäßer Autogrammkarten nahmen wir auf einem etwas arg sonderbar aussehenden Stuhl Platz. Dem Eindruck, dass dieses Teil wie ein elektrischer Stuhl aussieht, konnten sich auch meine Kameraden nicht erwehren, wie ich später erfuhr. Es fehlten lediglich Drähte und Häubchen. Auf Nachfrage teilte man mit, dass er vor einiger Zeit im Archiv wiedergefunden worden sei. Auf diesem Stuhl habe ER schon gesessen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch Fotos im Stand mit „Uniform“ wurden von uns noch mal geschossen (geschmeidiges Posen war leider nicht erlaubt. Auch das zuvor versprochene Gruppenfoto fiel aus) &#8230; und danach musste ich von meiner Armbinde Abschied nehmen. Diese, sowie die Buttons und die Flieger dürften nun in der Asservatenkammer dahindarben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Während ich darüber nachsann, wie ich meine Finger nach der Entlassung schnell wieder sauber kriegen würde, machte ich erfreulicher Weise die Erfahrung, dass das jetzt mit Scanner funktioniert. Wirklich eine faszinierende Angelegenheit.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Nach meiner Entlassung wartete ich mit unserer Finanzministerin Krone noch auf unsere anderen Kameraden. Kurz vor Mitternacht waren wir vollzählig und quirlig gut gelaunt. Da das Fallobst wohl schon zwischenzeitlich nach Hause gegangen ist, sind wir stattdessen erstmal aufgepackt mit den uns wieder ausgehändigten Banner und Megaphone zum McDonalds, wo wir per Bewegfernsprechgeräte die im Urlaub befindliche Frau Reichsmarschall und die im Paralleleinsatz tätige GehAPo über unseren neuen Erfahrungen informierten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Kommentare (erinnerlich):<br />
Frau Reichsmarschall: „Euch kann man nicht alleine lassen.“<br />
GehAPo: Schallendes Gelächter<br />
Frau Gauleiterin (am nächsten Tag): „Da wär ich gern dabei gewesen.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Ferner sind wir unserem Wunsch nach V-Leuten einen Schritt näher gekommen, denn am Rande wurde mir mitgeteilt, dass eine Meldung an den Verfassungsschutz erfolgen würde.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Dafür lasst uns beten!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if !supportEmptyParas]--> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Heil Boskop!</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/boskopisten.wordpress.com/33/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/boskopisten.wordpress.com/33/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/boskopisten.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/boskopisten.wordpress.com/33/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=boskopisten.wordpress.com&amp;blog=1005606&amp;post=33&amp;subd=boskopisten&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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